Fotografie Reisen

Fotografieren in Wien

Ein Tag eine Stadt Natürlich reicht ein Tag für Wien nicht aus, aber man kann fokussiert und konzentriert allerhand erleben. Das habe ich gemacht und in diesem Blogartikel niedergeschrieben.

Ein Tag eine Stadt – Fotografie in Wien

Unter dieser Parole reiste ich am Pfingstmontag nach Wien. In die einzige Millionenmetropole, die es in Österreich gibt. Unsere Hauptstadt hat natürlich sehr vieles zu bieten und da muss man sich an einem Tag schon ein bißchen konzentriert an die Sache heranmachen, was ich im Großen und Ganzen auch tat.

Um 05.49 ging es vom Bahnhof im niederösterreichischen St. Valentin los und mit dem Railjet der ÖBB war in etwas mehr als einer Stunde bequem in Wien am Hauptbahnhof angekommen. Genau genommen um 07.05 Uhr verließ ich den Zug und spazierte durch den modernen neuen Bahnhof in Richtung Schloss Belvedere. Dort wollte ich mit meiner Tour beginnen und meine ersten Bilder machen. Die Sonne ließ sich noch etwas bitten, aber das Licht genügte für das ein oder andere zufriedenstellende Bild. Keine wirklichen Kracher, aber dafür mit dramatischen Wolken.

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Die Einstellungen, die ich gewählt habe könnt ihr im Bild selber erkennen. Prinzipiell gehe ich meist mit Blendenvorwahl an so eine Fotografie heran. Die Feinheiten korrigiere ich dann mit der Belichtungskorrektur.

Nach etwa einer dreiviertelstunde ließ ich das Schloss Belvedere hinter mir und schlenderte mit meinem doch eher gewichtigen Rucksack in Richtung Karlsplatz. Die Karlskirche ist zwar an sich immer ein lohnendes Motiv, geschmacklose Palmen und ein riesen Transparent verhinderten jedoch ein störungsfreies Ablichten. Dennoch ließ ich es mir nicht nehmen diese eigenwillige Architektur zu fotografieren. Interessanter gestaltete sich für mich aber dann eigentlich die Sicht von der alten Ubahnstation auf die Kirche. Karlskirche im Hintergrund und bei knalliger Sonne ein bißchen Streetphotography gemacht. So wurde schließlich auch dieser Platz fotografisch sinnvoll genutzt.

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Von den klassischen Palästen und Kirchen machte ich mich auf in den modernen Teil der Stadt. Ich wollte das Gebäude der Vereinten Nationen fotografieren. Kein unwichtiger Ort in Zeiten atomarer Drohgebärden zwischen den USA und dem Iran, denn im Wiener UN-Komplex befindet sich die Internationale Atom Energie Behörde (IAEE, IAEO) in welche das atomare Abrüstungsabkommen mit dem Iran überwacht wurde und wird.

Ich begab mich also in eine ordentliche Position um den ganzen Komplex erfassen zu können und so macht ich mich auf den Donauturm zu ersteigen (natürlich mit dem Lift). Eigentlich nicht schwindelfrei wagte ich das für mich große Abenteuer und begab mich auf die Aussichtsterrasse dieses Wiener Wahrzeichens. Weiche Knie und ein mulmiges Gefühl in der Magengegend waren meine vertrauten Begleiter in diesen luftigen Höhen. Dennoch wagte ich mich ganz nach vorne an das Geländer um eine freie Sicht auf die Uno City und die sich daneben ausbreitende Stadt Wien zu erlangen. Foto gemacht, aber ihr könnt mir glauben ich war sehr froh als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte.

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Mit stolz geschwellter Brust machte ich mich auf den Rückweg in Richtung Innenstadt. Mein Magen meldete Hunger und solche Meldung wollen ernstgenommen werden. Ich besuchte einen Asiaten neben oder am Naschmarkt (Die Stände hatten geschlossen) und wurde mit herrlichem Maki, Sushi und DimSum verwöhnt.

Gut gestärkt ging es in Richtung Mexikoplatz. Die Eindrucksvolle Kirche des heiligen Franziskus musste ich fotografisch festhalten. Ich weiß eigentlich so gut wie nichts über diese Kirche, aber sie wirkte vom Donauturm aus gesehen so eindrucksvoll, dass ich sie näher betrachten wollte, was ich schließlich auch getan habe.

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Zum Abschluss wollte ich dann noch die Ringstrass besuchen um dir dortigen Bauten zu fotografieren. Was soll ich sagen, ich hatte etwas Pech. Das Rathaus war mit großen Baustellengittern blockiert, das Parlament ist eine riesen Baustelle und auf dem Heldenplatze tummelten sich tausende von Leuten. Zu guter Letzt machte auch das Wetter nicht mehr mit.

Es war Zeit nach Hause zu fahren. Die Zeichen waren eindeutig. In jedem Fall genoß ich diesen Tag in Wien. Er war anstrengend, intensiv aber irrsinnig spannend und interessant. Beim nächsten Mail Wien werde ich mir dann ein paar andere wichtige Plätze vornehmen. Spontan fallen mir da der Zentralfriedhof, Schönbrunn, der Prater, historische Stätten der Arbeiterbewegung usw, ein. Ich freue mich bereits jetzt darauf,

Euer Ralph

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