Tun aber richtig

Das Businessplanmodell für Fotografierende Teil 1

Fotografierenden machen sich oft auf unterschiedlichste Weise selbstständig. Ich möchte dazu einen Leitfaden entwickeln

Grundlegendes

Seit längerem spiele ich mit dem Gedanken mich bis zu einem gewissen Grad selbstständig zu machen. Ebenso lange schwirrt in meinem Kopf die Idee herum, dies in einem partizipativem Prozess im Rahmen meiner Internetpräsenz zu machen. Hier steht vor allem mein Youtube Kanal im Zentrum, da ich mit diesem einfach die größte Reichweite und somit den lebendigste Austausch organisieren kann. Die Inhalte der Videos sollen aber auch in verschriftlichter Form hier als eine Art Grobkonzept nach und nach hochgeladen werden. Am Ende wird dann noch ein fertig ausgearbeiteter Gründungsrahmen für Fotografierende stehen, den ich auf meinem Blog kostenlos zur Verfügung stellen werde.

Die Idee dahinter ist eigentlich recht naheliegend – ich führe meine eigentliche Profession – die Wirtschaftswissenschaften – mit meiner zentralen Leidenschaft zusammen – der Fotografie. Garniert mit den Erfahrungen meines bisherigen Lebens und den Inputs aus der Community soll dann ein sehr speziell positionierter Businessplan entstehen. Aber mehr jetzt hier im Detail:

Was ist darunter zu verstehen, bzw. was werden wir alles machen?

  1. Wir werden gemeinsam die wichtigsten Fragen rund um das Thema Gründung mit dem Fokus auf die Bedürfnisse der Fotografierenden aus- und abarbeiten.
  2. Darauf aufbauend werden wir einen Businessplan entwickeln, der für Fotografierende – egal ob Voll- oder Teilzeit – einen Leitfaden darstellen soll, der über die standardisierten Vorlagen der verschiedenen Kammern hinausgeht.
  3. Dabei sind mir dieFeedbacks und Ideen der Community sehr wichtig sind. Das heißt, das Ganze soll ein lebendiges Projekt werden, dass vom Wissen und der Erfahrung dieser kleinen wertvollen Gruppe profitiert.
  4. Schritt für Schritt bin ich dann am Testen. Das Nebengewerbe anzumelden ist mein Ziel ab 2020. Dabei möchte ich bereits mit diesem Plan oder Leitfaden arbeiten.

Was machen wir im ersten Schritt?

Wir entwickeln einen gemeinsamen Fahrplan – wir beginnen praktisch mit der Ausarbeitung einer Art Inhaltsangabe an der wir uns dann während des Prozesses orientieren können. Der Vorschlag für die Inhaltsangabe sieht dann folgendermaßen aus:

  1. Im ersten Schritt werden wir uns mit dem Thema der Geschäftsidee und der Vision für unser kleines Gewerbe beschäftigen. Wie wünschen wir uns diese Zukunft?
    1. Was ist eigentlich eine Vision, Wozu ist sie gut und wie können wir daraus Ideen entwickeln?
    2. Welche Techniken gibt es um solche Zukunftsvisionen entwickeln zu können?
    3. Wie Clustern und Priorisieren wir unsere Ideen sinnvoll zusammen
  2. In einem zweiten Schritt werden wir von der Basis – unserer Zukunftswunschvorstellung, also der Vision – versuchen einen Rahmen zu Entwickeln, der uns bei der Entwicklung einer Geschäftsstrategie hilft.
    1. Zielplanungen
    2. Analysemethoden
    3. Strategieformulierungen und schließlich…
    4. Strategieumsetzung werden hier besprochen und bearbeitet;
  3. Wie entwickeln wir eine eigene Marke?
    1. Positionierung Corporate Identity (CI) – u.a. im Leistungsangebot;
    2. Preisgestaltung
    3. Kommunikation
  4. Struktur und Ressourcenplanung
    1. Was muss alles beachtet werden (Gewerberecht, Rechstformen, Finanzamt, Sozialversicherung, usw.) 
    2. Welche Rechtsform wählen?
    3. Wie organisieren wir unsere Verwaltung (Rechnungslegung, Terminplanung, Rechnungswesen, …)
  5. Umsetzungsplanung
    1. Formulierte Ziele mit Hilfe der Strategie in Teilziele zerlegen
    2. Zeitpläne für die Zielerreichung festlegen
    3. Spielräume für Kreativität einplanen – Unvorhergesehendes kann sich sowohl positiv, als auch negativ auswirken und Ziele durcheinander bringen.
    4. Kurz-, Mittel-, und Langfristige Umsetzgungspläne definieren.
    5. Ressourcen festlegen und quantitativ bewerten;

Was kommt also als nächstes?

Unserer Inhaltsangabe folgend werden wir uns Gedanke für Ideen und Visionen machen. Dabei möchte ich zeigen, mit welchen Tools man dies entwickeln kann und wie man schließlich auch zu einem Ergebnis kommt. 

2 Kommentare

  1. Guten Morgen, lieber Ralph

    für diese Idee und -vor allem- für die dadurch entstehende (Kopf)Arbeit zolle ich Dir meinen ehrlichen Respekt. Vielen Dank dafür, ist es doch ein Thema, das auch bei mir latent im Hinterkopf vorhanden ist, spätestens seit dem ich mich entschlossen habe, eine eigene Webseite zu betreiben, vielleicht nicht mit DEr Konsequenz von Dir, aber schauen wir einmal, was sich jetzt dabei alles entwickelt. .
    Auf jeden Fall freu ich mich jetzt richtig auf die nächsten Schritte. Wenn ich dazu den einen oder anderen Gedanken einbringen kann, der dieses Projekt voran treibt und meine Zeit es erlaubt, ist meine Freude noch größer.
    PS: ein kleiner Einwurf: ein, so denke ich, essentiell wichtiger Punkt bei so einer Idee ist auch ein sehr konkretes Abstecken eines finanziellen Rahmens eines jeden einzelnen. Hier von Anfang an realistisch zu denken, ist mMg. Nach ein „Grundpfeiler“. Aber vielleicht hast Du dieses Thema ohnehin im Punkt 3.2 bzw 5.5 geplant.
    Loopings forward . . .
    Klaus

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    1. Servus Klaus,

      ich muss hier öfter reinsehen – die Kommentare auf meiner Seite waren bisher so spärlich, dass ich sie noch nicht richtig am Radar habe.
      Also, Sorry für die späte Antwort.

      Freut mich sehr, wenn du dabei bist und ich bin mir sicher, dass ich bei meinem Fahrplan ein paar wichtige Punkte vergessen habe. Da ich mich aber an erforschten betriebswirtschaftlichen Modellen orientiere hoffe ich die Lücken so klein als möglich zu halten. Ich finde die Anmerkungen, die jetzt schon in den Kommentaren kommen, sehr hilfreich – die meisten hatte ich zum Glück aber schon im Blick – das gibt ein bisschen mehr Sicherheit.

      Wünsch dir noch eine schöne Zeit und immer gutes Licht
      LG
      Ralph

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