Hochnebel ist perfekt für die herbstliche Landschaftsfotografie
Keine Frage, Landschaftsfotografie spielt sich sehr oft an spektakulären Plätzen ab und dann auch noch am besten zur blauen Stunde mit leicht rosa gefärbten Wolken. Aber seien wir uns doch mal ehrlich - diese Bilder gibt es massenweise und die Zeit, in der wir dann unsere gewünschten Bilder machen können ist begrenzt.
Sanfte pastelltonige Farben lassen sich schön realisieren, wenn die große Softbox angeschaltet ist
Anders verhält es sich bei nebeligem Wetter oder wenn sich so ein gleichmäßiger Hochnebel über die Landschaft legt. Dann wird es hell und bis die Dämmerung des Abends eintritt ändert sich meist nicht sehr viel an den Lichtverhältnissen. Und genau das ist es was wir nutzen sollten.
Entspannt können wir über Stunden die verschiedenen Motive in der Natur erkunden, können moosbewachsene Baumstämme und Steine, die verziert durch die bunten Blätter des Herbstes vor uns liegen gekonnt in Szene setzen und dabei unserer kreativen Ader freien Lauf lassen.
Experimente mit Licht, Farben und dunklen Hintergründen lassen sich ohne störende Einflüsse von Sonnenlicht durchführen.
Kein hadern mit dem schlechten Licht, kein Bangen ob nicht doch noch eine schöne Wolke die Stimmung vervollständigt. Einfach nur die Natur mit ihren Motiven und jedem Menge Zeit. So mag ich die Landschaftsfotografie und gerade im November ist dafür die beste Zeit.
In diesem Video bin ich losgezogen und habe mir nun den letzen der wichtigen nördlichen Zuflüsse der Donau im unteren Mühlviertel vorgenommen. Die Naarn entspringt im Tanner Moor hoch im Norden und mündet schließlich bei Mitterkirchen in die Donau.